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#CareMore

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, was mich seit einiger Zeit beschäftigt.


Denn genau heute vor vier Jahren, also am 24. 4. 2013, stürzte das Rana Plaza Gebäude in Dhaka, Bangladesh ein. 1134 Menschen, vor allem Textilnäherinnen bekannter Kleidungsmarken, kamen damals ums Leben. Genau an diesem Tag wurde die Idee der Fashion Revolution geboren. 




Was genau ist der Gedanke bei der Fashion Revolution? 

Genauer Gesagt sind es drei einfach Gedanken, die wir uns stellen sollten. 



BE CURIOUS - SEI NEUGIRIG

Wir sollten neugieriger sein und mehr hinterfragen. Wie wird unsere Kleidung gemacht? Wer stellt sie her und unter welchen umständen? 











FIND OUT - FINDE MEHR HERAUS 

Wir sollten die Frage problemlos beantworten können: Wer macht meine Kleidung? #whomademyclothes


DO SOMETHING - TU ETWAS 

Gemeinsam können wir die Produktion zu nachhaltiger, legaler und fairer Mode verändern. 


































Was möchte ich damit sagen?

Wir leben im Überfluss, wir brauchen nicht täglich neue Kleidung, wir müssen uns nicht über die neuesten Trends definieren. Wir haben genug und wir sollten das mehr wertschätzen. Ein wenig nachhaltiger Leben und uns mehr Gedanken darüber machen ob Kleidung wirklich das Wichtigste ist.


Ich will es auf jeden Fall versuchen. Ich werde meine Kleidung nicht boykottieren, nur weil diese Fast Fashion ist, das wäre nicht ansatzweise nachhaltig. Ich möchte einfach bewusster einkaufen und selbst Second Hand ist schon lange mehr als nur Wiederverwertung alter Kleidung. Mehr Qualität, mehr Fair Fashion, mehr meine Kleidung wertschätzen lernen und jedes meiner Teile im Schrank kennen und nutzen. Ich möchte die Menschen unterstützen, die sich für eine faire Bezahlung in Billiglohnländer einsetzen und den Menschen dort ein normales Leben ermöglichen. Ich finde das verdient Respekt.


          




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Kommentare:

  1. Ich stimme dir zu 100% zu! Wir leben wirklich im Überfluss und werden oft fast schon erschlagen von den Massen an Kleidung, die wir kaufen könnten. Es ist schlimm, dass dafür so viele Menschen leiden müssen.

    Ich bin selbst gerade dabei meine Einkaufsverhalten umzustellen und nachhaltiger zu werden. Das ist ein gutes Gefühl. Hoffentlich schwappt es über und in die Welt hinaus:)

    xx Seline
    SEL'S CLOSET

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  2. Absolut, ich sehe das ähnlich wie du. Seit fast 3 Jahren kaufe ich bis auf wenige Ausnahmen (Unterwäsche, Strumpfhosen und solche Dinge) nur noch Second hand und versuche dadurch auch, die großen Ketten zu meiden. Mittlerweile hab ich mich schon so daran gewöhnt, dass ich, sobald ich eines dieser Massenwaren-Geschäfte betrete, das unmittelbare Bedürfnis habe, schnell wieder zum Ausgang zu gelangen... Second Hand / nachhaltiges Konsumverhalten hat in meinen Augen auch nur Vorteile, und ich denke mit ein wenig Umgewöhnungszeit ist es jedem möglich, sich einen Schritt in diese Richtung zu bewegen. :)
    Schöne Fotos übrigens!

    Liebst,
    Liz. http://lizinview.blogspot.co.at/

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  3. Du hast echt Recht. Wir sollten nicht einfach 1000 mal zu Primark&Co gehen und wie du schon meintest einfach mal "bewusst" mit dem umgehen, was wir schon haben. Ich versuche mir immer hochwertige Teile zu holen, von denen ich lang etwas habe und die ich auch gut kombinieren kann! So richtig auf die faire Produktion habe ich bisher noch nicht geachtet, das muss ich verändern!

    Die Fotos und der Text gefallen mir echt gut.

    LG
    Alina von www.selfboost.de

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  4. Ich kann die da nur zustimmen. Man sollte sich vor einem Kauf einfach mal kurz überlegen, ob man das teil wirklich braucht und ich persönlich investiere auch lieber in hochwertigere Teile, von denen ich dann lange etwas habe!
    Liebe Grüße
    Sarah

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